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Burnout

Burnout (ausgebrannt sein) ist keine Krankheit, sondern ein Muster! -Ein Verhaltensmuster, dass sich in physischen und psychischen Erkrankungen manifestieren kann! (siehe: Somatik)

Beim Burnout unterscheiden wir 12 Stufen, bis hin zum vollständigen Kollaps. Leider wird Burnout von den Betroffenen selbst oft nicht erkannt bzw. wahrgenommen oder aber sogar bewusst negiert: "Ich bin doch nicht im Burnout, nur weil ich auch am Sonntag ins Büro gehe und mich nicht mehr um meinen Lebenspartner bemühe!", "Wir haben in der Firma eben jetzt eine sehr große Arbeitsbelatung und da muss ich mehr arbeiten als sonst, -aber in einem halben Jahr sollte es sich wieder auf einen normalen Arbeitsrhythmus einpendeln!" oder "Ich muss unser Treffen heute Abend leider wieder verschieben, weil ich länger arbeiten muss! Aber nächste Woche klappt's sicher!". Der Beginn des Burnout ist ein schleichender, -siehe Burnout-Stufen 1-3 und daher leider sehr schwer zu erkennen!

Wichtig ist die Erkenntnis für Betroffene und deren Angehörige, dass Burnout keine Krankheit ist sondern ein Verhaltensmuster! Es geht dabei darum, dass sich die Betroffenen nach und nach immer mehr über ihre Arbeit und hier vor allem über ihren Arbeitseinsatz definieren. Ein angeknackstes Ego treibt manchmal scheinbar geradezu ins Burnout hinein! Allerdings ist es meist so, dass Menschen im Burnout trotz hohen Arbeitseinsatzes effektiv weniger leisten, mehr Fehler produzieren und häufiger im Krankenstand sind, als Menschen, die "auf sich schauen", also einen augeglichenen Zustand zwischen Arbeits- und Erholungsphasen leben! (siehe "Work-Life-Balance" in der einschlägigen Literatur)

 

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Die 12 Stufen des Burnout im Überblick:

1

Der Drang bzw. Zwang sich zu beweisen
"Idealismus"

2 Verstärkter Einsatz ohne Delegation von Arbeit
"ganz oder gar nicht"
3 Subtile Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse
Vergesslichkeit, nachlässige Ernährung
 
4 Verdrängung von Bedürfnissen und Konflikten
absichtliches "Übergehen" von körpereigenen Signalen (Leitsymptom: chronische Müdigkeit), vermehrter Konsum von Kaffee, Nikotin, Medikamenten
 
5 Umdeutung von Werten, Desorientiertheit
"die Sache" bestimmt ihre gesamte Lebensgestaltung
6 Verstärkte Verleugnung der auftretenden Probleme
Intoleranz und Bagatellisieren der Situation
7 Rückzug aus der Umwelt, Isolation, Verhaltensänderungen
Zynismus, "aufgesetztes" Verhalten ("Masken")
8 Verflachung des Lebens, beobachtbare Verhaltensänderungen, Besorgnis wird als Kritik gewertet, aggressives, abwertendes Verhalten
9 Depersonalisation, Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit und den eigenen Körper. Wertfühlen ist nicht mehr möglich. Betroffene empfinden weder sich noch andere oder anders als Wert.
10 Innere Leere, existentielles Vakuum, ein Sinnlosigkeitsgefühl breitet sich aus und geht mit einem Leeregefühl einher.
11 Schwere Depression, es ist nichts mehr "los", alles ist freudlos, lustlos, antriebslos. "Losigkeitskrankheit".
12 kompletter Zusammenbruch, völlige Burn-Out-Erschöpfung
mit schweren körperlichen Symptomen
bis hin zum Suizid.

 

Bemerkung: Nicht jede dieser 12 Stufen muss in ausgeprägter Form auftreten! Die einzelnen Stufen können auch ineinander übergehen bzw. überlappen! Die ersten drei Stufen erreicht nahezu jeder Mensch irgendwann in seinem Leben, – wenn derartige Verhaltensweisen aber längere Zeit andauern oder sich systematisch wiederholen, kann eine Beratung hilfreich sein, um neue Work-Life-Balance-Strategien zu erarbeiten.
Bei Stufe 4 bis 8 ist eine Beratung anzuraten, da sowohl die körperliche Gesundheit als auch das soziale Leben der Betroffenen in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
Ab Stufe 9 sollte eine psychotherapeutische Betreuung in Betracht gezogen werden!
Ab Stufe 11 ist wegen der akuten Gesundheitsgefährung zusätzlich eine medizinische Behandlung notwendig!

Wichtig: Eine punktuelle Arbeit (einzelne Sitzungen und/oder Seminare) ist als Ergänzung zur kontinuierlichen Arbeit zu sehen, nicht aber als Ersatz dieser! -Das wäre eindeutig zu wenig, um dauerhaft aus dem Burnout Syndrom heraus zu finden!

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Burnout hat nur in den seltensten Fällen mit "der Firma" oder "dem Chef" bzw. "der Chefin" zu tun! Es ist fast immer ein Mangel an Abgrenzungsfähigkeit, fehlende oder verminderte Körperwahrnehmung und ein niedriger Selbstwert, die als auslösende Faktoren für ein hineingleiten ins Burnout verantwortlich sind! Häufig wird aber der eigene Arbeitgeber als "hilfreiche Ausrede" benützt, um zu kaschieren, zu verbergen und zu verschleiern, was die eigentliche Ursache ist: "Mein Chef will, dass ich so viel arbeite! Ich kann gar nicht anders...".
Hier setzt nun aber die ganzheitliche Vorgehensweise der
Praxis für körperorientierte Arbeit e.U. ein:
Wir betrachten unsere KlientInnen nicht als krank, schon gar nicht als "VerliererInnen" oder Opfer. In unserer Arbeit konzentrieren wir uns zuerst auf die Verbesserung der eigenen Körperwahrnehmung und der Wahrnehmung der eigenen Grenzen. In der zweiten Phase widmen wir uns, der Stärkung des Immunsystems und erarbeiten gemeinsam mit unseren KlientInnen Lösungen im Bereich Time-Management, Soft-Skills und Work-Life-Balance.
Die gesamte Burnout-Lösung umfasst alle Daseinsbereiche der KlientInnen: energetische, körperliche bzw. physische, geistige bzw. mentale und seelische bzw.
psychische Komponenten der Lebensgestaltung.
Durch die langjährige Arbeit im Bereich des Burnout kann das Team der Praxis auf ein umfagreiches Repertoire an erprobten und bewährten "Werkzeugen" (Methoden, Techniken, Skills,...) zurück greifen. (Mehr dazu auf dieser Seite!)

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Burnout ist keine Altersfrage!

Der Irrtum, dass nur Menschen im arbeitsfähigen Alter bzw. werktätige Personen ins Burnout schlittern können, muss an dieser Stelle explizit und energisch korrigiert werden! Jeder Mensch, der eine Schularbeit oder Hausübung schreiben kann, ist auch in der Lage, vom Burnout betroffen zu sein! In der Praxis für körperorientierte Arbeit e.U. arbeiten wir immer öfter auch mit Kindern und Jugendlichen, die bereits im Volksschulalter unter einem derart hohen Leistungs- und Daseins-Druck stehen, dass sie alle Symptome eines Burnout aufweisen! Kommen Sie bitte zu uns, wenn Ihre Tochter oder Ihr Sohn eine oder mehrere der unten genannten Symptome aufweist:

Physische Anzeichen:
Schlafstörungen / Schlaflosigkeit
Kopfschmerzen
Übelkeit
Erhöhte Krankheitsanfälligkeit (immer wiederkehrende Infekte, z.B. Erkältungen)
Kreislaufstörungen / Schwindelanfälle
Sehstörungen / Gleichgewichtsstörungen
Atemnot
Herzbeschwerden
körperliche Erschöpfungszustände

Psychische Anzeichen:
Starke Schuldgefühle
Selbstzweifel
innere Zerrissenheit
psychische Erschöpfungszustände
Frustration
Versagensängste
nervöse Ticks
Gleichgültigkeit gegenüber der Arbeit


Geradezu typisch für Bunrout-Betroffene ist, dass das eigene Empfinden und die tatsächlichen Bedingungen meist nicht miteinander korrespondieren: während sie daran zweifeln, dass sie für ihren Job oder die Schule bzw. Schulstufe überhaupt geeignet sind und das Gefühl haben, dass "alle anderen" viel besser geeignet wären, nimmt das Umfeld einen noch immer bestens "funktionierenden" bzw. erfolgreichen Menschen wahr!

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"Mein persönlicher Tipp an alle interessierten oder betroffenen Menschen: schämen Sie sich nicht für den Zustand des augebrannt seins in dem Sie vielleicht gerade sind! Handeln Sie und suchen Sie sich ganzheitliche Lösungswege. Einzelne Aspekte isoliert zu betrachten macht keinen Sinn und führt zu keiner dauerhaften Lösung! -Und trauen Sie keinen BeraterInnen, TherapeutInnen oder TrainerInnen, die selbst nie im Burnout waren, denn woher sollen diese wissen, wie Sie aus diesem wieder heraus finden!" (DI A. Rainer, Geschäftsführer und Gründer der Praxis für körperorientierte Arbeit e.U. war selbst im Burnout, -mehr dazu in diesem Essay)

Mehr zu unserer Vorgehensweise bei Burnout erfahren Sie auf dieser Seite!

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